Podiumsdiskussion auf dem Fernsehturm

Podiumsdiskussion auf dem Fernsehturm

Über einhundert Gäste erlebten auf dem Fernsehturm bei bester Aussicht auf einen grandiosen Sonnenuntergang eine spannende Diskussionsrunde zum Thema Spannungsfelder moderner Stadtgestaltung – Wie können wir städtische Freiräume effektiver nutzen für Spiel, Sport und Bewegung. Eingeladen hatten am 27. März 2017 die BR Volleys, der Verein wirBERLIN e.V. und der Berliner Fernsehturm. Auf dem Podium diskutierten:

  • Christian Gaebler, Staatsekretär für Sport in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport
  • Prof. Dr. Angela Million, TU Berlin
  • Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND Wohnbauten Gesellschaft
  • Birgit Funke, Mitglied des Vorstandes bwgt e.V.
  • Beate Ernst, Vorsitzende wirBERLIN e.V.

Die Aufgabe des Abends bestand darin, dass Thema von verschiedenen Positionen aus zu betrachten.

Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass in der wachsenden Stadt Berlin die Anforderungen an öffentliche Flächen im Freien komplexer werden, nach erhöhtem Sport und Bewegungsbezug verlangen und dass die Akzeptanz verschiedenster Nutzergruppen sich anpassen muss.

Entsprechend einig war man sich dann auch, dass Menge und Qualität städtischer Freiräume sich den veränderten Bedürfnissen aller Nutzergruppen anpassen müssen.

Eine Einigung über den Weg dorthin war allerdings nicht wirklich herstellbar. Zu weit liegen die Interessen der Beteiligten und die Möglichkeiten des Wirkens auseinander.

Immerhin konnte der Verein bwgt e.V. gelungene Beispiele im Stadtraum aufzeigen und es bestand Einigkeit darüber, dass die Verwaltung und die Planer verbesserte Voraussetzungen schaffen müssen und dass die Eigenverantwortung der Nutzer ein wesentlicher Bestandteil für zukünftige Regelungen sein müssen.